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Bagger reißt altes Ergee-Kesselhaus nieder


Noch in diesem Jahr will das Frankfurter Unternehmen Garigal die Flächen, auf denen noch das alte Kesselhaus steht, wieder bebauen.


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Projektentwickler Kai Nootny und Bürgermeister Thomas Groll stehen vor dem Kesselhaus und direkt neben dem Abrissbagger, der heute in Aktion tritt. Foto: Rinde
  
von Michael Rinde

Neustadt. Das Usinger Abrissunternehmen, das die Gebäude am Kirchhainer Festplatz abgerissen hat, kann gleich in der Region bleiben. Heute beginnt der Abbruch des früheren Kesselhauses auf dem Neustädter Ergeegelände gleich am Ortseingang. In wenigen Wochen erinnern nur noch die beiden daneben stehenden Schornsteine an die ehemalige Heizzentrale der Textilfabrik.

Der Abriss des alten, verfallenden Kesselhauses ist für Garigal nur der Auftakt für eine „Optimierung“ des gesamten Geländes, auf dem seit 2001 schon Rewe- und Aldimarkt und weitere Geschäfte stehen. Zur Optimierung zählt zunächst der Abbruch. Die Schornsteine müssen stehenbleiben, weil es für sie langfristige Mietverträge gibt. Mobilfunkbetreiber haben dort ihre Sender angebracht.

Seit vergangenem Sommer gibt es Gespräche zwischen Garigal und der Stadt Neustadt. Baurechtlich gibt es keine Hindernisse. Das Ergeegelände ist in diesem Teil als Mischgebiet eingestuft. Für Bürgermeister Thomas Groll ist der Abriss des Kesselhauses eine gute Nachricht. Schließlich ist die Industrieruine am Ortseingang alles andere als ein Aushängeschild für die Junker-Hansen-Stadt. Seit 2001 vergammelt das Gebäude weiter. 1994 wurden von dort aus zum letzten Mal Fabrikhallen beheizt

 

In drei Wochen sind Gebäude verschwunden


Nach mehr als drei Jahren der Standortsuche und des politischen Streits schaffen Bagger seit gestern Fakten am Festplatz. Der Abriss der alten Gebäude hat begonnen.


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Ein Abrissbagger hat bereits einen Teil des Schuppens am früheren EAM-Gebäude zerstört. Foto: Michael Rinde
  
von Michael Rinde

Kirchhain. Zweistellige Minusgrade sind für die Mitarbeiter eines Usinger Abrissunternehmens kein Hinderungsgrund. Seit gestern sind sie in der Ohmstadt, um das frühere Jugend- und Kulturzentrum, die alten EAM-Betriebsgebäude und das ehemalige Domizil der Rettungswache dem Erdboden gleichzumachen. Viel Zeit bleibt dem Abrissunternehmen, das Schoofs Immobilien beauftragt hat, nicht. Ganze drei Wochen hat der Investor für die Abbrucharbeiten vorgesehen.

Am 17. September will Schoofs Immobilien das Einkaufs- und Gesundheitszentrum fertigstellen. Diese Zusage hatte das Unternehmen seinen Mietern, unter anderem dem Lebensmittelmarkt tegut und den Ärzten, gegeben (die OP berichtete).
Was noch ungeklärt bleibt ist die Zukunft des alten Amtsgerichts an der Ecke Mühlgasse / Borngasse. Dieses Gebäude hat Schoofs Immobilien mitgekauft, so, wie es schon mit dem früheren Investor Leon Winischki vereinbart war.


  Brücke Usingen/Westerfeld
  
                                                                                              
 Schule Usingen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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